Was gibt es hier?
Sind die Counter kostenlos?
Wie kann ich den Zähler einbinden?
1. Design auswählen.
2. HTML-Code markieren und kopieren.
3. In deine Homepage einfügen.
Wie funktioniert eigentlich ein Counter? Diese Frage ist recht schnell beantwortet, denn ein
Counter ist eben so simpel wie genial:
Er besteht aus einem durchsichtigen Pixel, dem sogenannten „Zählpixel“ (andere Bezeichnungen
sind auch „Ein-Pixel-Bild“, „IVW-Pixel“, „1x1 gif“, „Pixel-Tag“ oder „Webwanze“). Dieser wird
auf der Seite, von der man die Anzahl der Besucher wissen will, eingefügt. Wird die Seite nun
Aufgerufen, wird jedes Mal dieser durchsichtige Pixel von dem Server des Counter-
Anbieters angefordert. Der Server braucht nichts weiter zu tun, als die Anzahl dieser Anforderungen
zu zählen und zu speichern. Diese gespeicherte Zahl wird dem Besitzer der Seite geschickt und,
wenn gewollt, wird sie auf der Seite selbst in einem dafür bestimmten Bereich angezeigt. Dieser ist
meist eine, durch ein Java-Script realisierte Visualisierung.
Dieses Prinzip ist recht einfach. Aber mit Hilfe des Zählerpixels und dem Server kann der
Counter noch mehr. So kann man sich zum Beispiel auch anzeigen lassen, welches
Betriebssystem die meisten User der Seite verwenden. Das ist besonders interessant für Anbieter
von Software, da sie daran erkennen können, was sie in ihrem Angebot noch ergänzen können und
was für die User uninteressant ist.
Auch lässt sich herausfinden, aus welchem Land und sogar, aus welcher Region des Landes die
meisten User kommen, die die Seite aufrufen. Sieht man, dass die meisten Nutzer der Webseite aus
einem bestimmten Land kommen, kann man sein Angebot anpassen oder man kann überlegen, ob
man die Seite nicht vielleicht noch in einer anderen Sprache anbieten oder einen Währungsrechner
einbauen sollte. Des Weiteren weiß man in solchen Fällen auch, wo man unter Umständen noch
mehr Werbung machen muss.
Für die perfekte Darstellung der Seite ist es ein unermesslicher Vorteil, wenn man die
höchstmögliche Auflösung der Computer der Besucher kennt. Auch das lässt sich mit einem
Counter herausfinden. Weiß man dann, dass die meisten Nutzer Computer haben, die eine
höhere Auflösung wiedergeben können als man auf seiner Seite selbst verwendet, kann man die
Seite an die Auflösung der Nutzer anpassen und so das äußere der Seite zum bestmöglichen
steigern. Weiß man aber andererseits, dass man eine zu hohe Auflösung verwendet, kann man sie
niedriger einstellen um so die Ladegeschwindigkeit der Seit zu optimieren. So kann man das ideale
Gleichgewicht zwischen Design und Performance herstellen.
Ein Counter ist also ein Hilfsmittel, das weit mehr kann, als nur zählen. Seine Möglichkeiten
der statistischen Erfassung und Auswertung legen dem Internetseiten-Betreiber ein Werkzeug in die
Hand, ohne das die Web-Landschaft bei weitem nicht so aussähe, wie wir sie kennen.